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2. Dezember 2019 · Ratgeber

Warum 11 cm Verlegeabstand?

Früher begann die Montage einer Fußbodenheizung bei einem Rohrabstand von 20 cm. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Viele Firmen verlegen so, kassieren und Sie heizen dann, wie es eben geht.

Unsere Firma verlegt ausschließlich im Abstand von 11 cm – aus den folgenden Gründen. Nur zur Info: Wenn Sie sparen möchten und 20 cm Abstand wünschen, führen wir das aus, Sie verlieren damit aber diese Vorteile:

  • Energie und Geld sparen – der größte Vorteil der 11-cm-Verlegung sind die gesparten Kosten. In eine so gebaute Fußbodenheizung genügt es, im Frühjahr und Herbst nur 25 °C und im Winter 27–28 °C einzuspeisen, bei extremer Kälte maximal 30 °C. Das Ergebnis ist klar: gesparte Energie = gespartes Geld. Die langsamere Strömungsgeschwindigkeit schont zudem die Pumpe im Kessel.
  • Solar und Wärmepumpe – in ein so ausgelegtes System können Sie jetzt oder später ökologische Wärmequellen einbinden, etwa Solarpaneele oder eine Wärmepumpe. Die Technik entwickelt sich rasant, die CO&sub2;-Vorgaben sinken stark und es kann gut sein, dass Sie in zehn Jahren die Wärmequelle wechseln. Die Fußbodenheizung müssen Sie dann nicht anrühren, wenn der Verlegeabstand 11 cm beträgt. Seien Sie auf die Zukunft vorbereitet.

Abschließend weisen wir darauf hin, dass ein solches System die Verlegung in Schneckenform verlangt – nicht in Schlangenform von links nach rechts – und ebenso zwei Kreise ineinander, hinein und heraus, nicht eine einzige Schlange pro Raum.

So geht’s

Vor der Umsetzung muss der alte Bodenbelag (Gummi, Teppich, Parkett und Ähnliches) entfernt sein. Ist der Boden nicht eben, muss er abgeschliffen und auf die erforderliche Ebenheit gebracht werden. Anschließend folgen das Fräsen der Nuten, die Montage des Verteilers und die Verlegung der Rohre. Das gesamte Sekundärsystem prüfen wir mit Druckluft und übergeben es Ihnen fertig – Sie schließen nur noch die primäre Wärmequelle an und lassen die Nuten vergießen. Das Anschließen des Kessels gehört nicht zu unseren Leistungen; wir empfehlen, diese Arbeiten einem regionalen Heizungsinstallateur zu übergeben.

Zum Schluss

Die gefrästen Nuten müssen einmal mit dünnflüssiger Nivelliermasse oder Flexkleber vergossen werden, damit die Masse in die Kanäle fließt. Bei Bodenbelägen wie Teppich, Parkett oder Vinyl, die sich durchbiegen können, sind die Nuten nach dem ersten Vergießen ein zweites Mal eben zu ziehen. Diese Arbeiten gehören nicht zu unserem Leistungsumfang und liegen beim Auftraggeber.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach. Weitere Artikel finden Sie im Ratgeber. Wie wir das in der Praxis umsetzen, sehen Sie beim Fräsen von Fußbodenheizungen.

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UNSERE ARBEITEN

Bodenfräse beim Fräsen der Nuten im Estrich Bodenfräse beim Fräsen der Nuten im Estrich
Fräsen der Fußbodenheizung im Wohnbereich Fräsen der Fußbodenheizung im Wohnbereich
Fußbodenheizung fräsen im Neubau Fußbodenheizung fräsen im Neubau
Nahaufnahme der gefrästen Kanäle Nahaufnahme der gefrästen Kanäle
Gefräste Heizkanäle für die Fußbodenheizung Gefräste Heizkanäle für die Fußbodenheizung

Was kostet das Fräsen
der Fußbodenheizung?

Leistung Beschreibung Preis
Projektzeichnung Erstellung der Verlegezeichnung nach Ihrem Grundriss
250,– €
Fräsen der Nuten Reines Fräsen der Nuten nach tatsächlicher Fläche
ab 30,– €/m²
Anfahrt in ganz Österreich Pauschale
100,– €
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