Fußbodenheizung ohne Aufbauhöhe?
Ja, das ist möglich. In Deutschland wird dieses Verfahren seit 20 Jahren ausgeführt und hat sich als schnelle und ideale Art der Heizungssanierung bestätigt. Sie tauschen alte Radiatoren gegen eine neue Fußbodenheizung und heizen wirtschaftlicher und komfortabler.
In den bestehenden Boden werden mit einer Spezialfräse nur 17 mm breite Nuten gefräst, in die das Heizrohr mit 16 mm Durchmesser eingelegt wird. Für eine effiziente Beheizung liegen die Nuten nur 11 cm auseinander. So erreichen Sie einen extrem schnellen Wärmeanstieg und können das System mit Wasser von 25–30 °C betreiben.
Was das kostet, sehen Sie in unserer Preisliste fürs Fräsen. Bei einer solchen Umsetzung müssen Sie nicht auf das Trocknen von Estrich warten und die lichte Raumhöhe bleibt unverändert.
So geht’s
Vor der Umsetzung muss der alte Bodenbelag (Gummi, Teppich, Parkett und Ähnliches) entfernt sein. Ist der Boden nicht eben, muss er abgeschliffen und auf die erforderliche Ebenheit gebracht werden. Anschließend folgen das Fräsen der Nuten, die Montage des Verteilers und die Verlegung der Rohre. Das gesamte Sekundärsystem prüfen wir mit Druckluft und übergeben es Ihnen fertig – Sie schließen nur noch die primäre Wärmequelle an und lassen die Nuten vergießen. Das Anschließen des Kessels gehört nicht zu unseren Leistungen; wir empfehlen, diese Arbeiten einem regionalen Heizungsinstallateur zu übergeben.
Zum Schluss
Die gefrästen Nuten müssen einmal mit dünnflüssiger Nivelliermasse oder Flexkleber vergossen werden, damit die Masse in die Kanäle fließt. Bei Bodenbelägen wie Teppich, Parkett oder Vinyl, die sich durchbiegen können, sind die Nuten nach dem ersten Vergießen ein zweites Mal eben zu ziehen. Diese Arbeiten gehören nicht zu unserem Leistungsumfang und liegen beim Auftraggeber.
Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach. Weitere Artikel finden Sie im Ratgeber. Wie der Einbau ohne Aufbauhöhe abläuft, zeigen wir auf der Startseite.